Bürger:innenbeteiligung
Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung
- Fragen und Sorgen
-
"Mich treibt es um, dass ich vielleicht nicht mehr in der Lage sein werde, meine monatlichen Gas- und Stromabschläge zu zahlen, wenn diese sich weiter erhöhen."
"Voraussetzungen für Wohngeld-Bezug sollen sich laut Kanzler Scholz ändern – ab wann kann ich das neue Wohngeld beantragen? Wie zügig können diese Anträge in der Verwaltung abgearbeitet werden, wenn so viel Personal fehlt?"
"Wann wird es den Härtefallfonds von Ministerpräsident Weil geben? Wie kann man Geld daraus bekommen? Wo stelle ich den Antrag?"
"Ich wohne in einem LüWoBau-Altbau – was passiert in 2023, wenn der Vermieter die CO²-Bepreisung mittragen muss? Wird dann mein Gasabschlag von der LüWoBau gezahlt?"
"Ich befinde mich beruflich in einer unsicheren Zeit – nun kommt auch noch hinzu, dass alles teurer wird. Vor 2 Jahren habe ich noch 900 Euro im Jahr für Heizöl gezahlt, dieses Jahr wohl 3000 Euro. Ich habe Angst, dass meine Tochter im Winter frieren muss. Welche Unterstützungs-möglichkeiten gibt es?"
"Ich möchte auf die zu erwartende Energiearmut für Menschen mit geringen Einkommen aufmerksam machen. Welche Vorbereitungen trifft die Stadt mit Blick auf Wärmeräume? Wie kann Lüneburg betroffene Menschen unterstützen, damit es gar nicht erst zu Gas- und Stromsperren kommt?"
"Wir wohnen in einem denkmalgeschützten Altbau – wie können wir Energie sparen (abgesehen von Temperatur runterregeln, Heizung im Sommer aus, kürzer duschen etc.)?"
- Anregung / Ideen
-
"Abschalten aller öffentlicher Springbrunnen vom Kurpark bis vor das IHK-Gebäude."
"Strikte Lichthygiene in allen Schulen: Zum Teil sind Klassenräume auch nachts hell beleuchtet. Deshalb Vorschlag: Lichtdienst analog zu früherem Tafeldienst einführen."
"Stadtverordnung zu Schaufenster-beleuchtung: Abschaltpflicht in den späten Abend- sowie den Nachtstunden."
"Öffentliche Baudenkmäler etc. sollten nicht mehr nachts illuminiert werden."
"Alle Straßenlaternen werden von 23 bis 6 Uhr abgestellt – zumindest Sonntagabend bis Freitagmorgen. Mittlerweile hat jede Person ein Handy, das als Taschenlampe genutzt werden kann."
"Viele Ampeln, vor allem in den Randgebieten der Stadt, können am Wochenende komplett ausgeschaltet werden – eventuell an Wochentagen auch für 20 Stunden. Man braucht sie wohl nur im Berufsverkehr morgens und am Nachmittag."
"Fernwärmenetz in der Stadt weiter ausbauen – die Stadt sollte mit dem Netzbetreiber verhandeln. Nach Auskunft des Betreibers sei es eine Frage von Angebot und Nachfrage."
"Beleuchtung der Parkplätze nachts reduzieren, etwa am Behördenzentrum."
"Einsparmaßnahmen in städtischen / öffentlichen Gebäuden:
- Nacht- und Wochenendabsenkung der Temperaturen
- Flure, Treppenhäuser nicht beheizen
- Türen zw. beheizten und nicht beheizten Räumen geschlossen halten
- Kein Warmwasser für Händewaschen auf öffentlichen Toiletten"
"Kontrolle und Durchsetzen des Heizpilzverbots in der Gastronomie."
"Kontrolle und Durchsetzung der (für September geplanten) Verordnung gegen dauerhaft offenstehende Eingangstüren zu beheizten/gekühlten Innenräumen."